Arbeit@VU

Das Projekt Arbeit@VU
ist ein vom BMBF gefördertes
Forschungsprojekt
in Projektträgerschaft
des DLR. Arbeit@VU findet innerhalb des Rahmenkonzepts "Innovative Arbeitsgestaltung -
Zukunft der Arbeit" statt.
Das Projekt startete am
01. Januar 2004 und dauert bis zum
31. Dezember 2005.
Entstehung von Virtuellen Unternehmen
Mit Hilfe moderner Informations- und Kommunikationstechnologie können sowohl innerbetriebliche Arbeitsgruppen in modular gestalteten Organisationsstrukturen als auch Organisationen im Rahmen unternehmensübergreifender Netzwerke miteinander verbunden werden.
Mehrere Unternehmen treten als ein Ansprechpartner - eine Virtuelle Organisation - auf. Damit entstehen auf verschiedenen Ebenen (innerhalb einer Organisation, regional, überregional bis zur internationalen Ebene) temporäre Organisationszusammenschlüsse.
Erhöhter Forschungsbedarf gegeben
Diese Organisationsformen verlangen von den Beschäftigten erhöhte Flexibilität und ein häufiges Umstellen auf neue Personen, Organisationskulturen, Nationalitäten und Kulturkreise. Gleichzeitig kommt es zu einer Aufweichung traditioneller Arbeitsteilung und hierarchischer Kommunikationsstrukturen. Aus dem gesamten Problemkreis heterogener, flexibler und temporärer Kooperationsverbünde ergibt sich umfangreicher Forschungsbedarf. Die Ergebnisse müssen in Beratung und Schulung von Management und Beschäftigten eingehen.
Virtuelle Unternehmen von großer Bedeutung für KMU
Virtuelle Organisationsstrukturen werden insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) immer wichtiger. Um der Globalisierung und dem zunehmenden Wettbewerbsdruck standhalten zu können, müssen sich KMU verstärkt zusammenschließen und ihre Angebote bündeln, um auch international bestehen zu können.
Ziele des Projekts
Das Ziel des Projektes Arbeit@VU ist die effiziente Gestaltung von unternehmensübergreifenden Prozessen in Virtuellen Unternehmen.
Dies wird erreicht durch die Klassifizierung der virtuellen Arbeitsabläufe in einem Arbeitshandbuch, die Entwicklung eines Organisationsentwicklungskonzepts, die Entwicklung eines Outsourcingkonzepts sowie der Implementierung einer IT-Plattform.
Das Rahmenkonzept "Innovative Arbeitsgestaltung"
Gefördert von modernen Kommunikationsmitteln breiten sich innerhalb und zwischen weiterhin selbständigen Unternehmen Kooperationsformen aus, die Projektcharakter haben bzw. zeitlich befristet sind. Kleinen und mittleren Unternehmen bieten sich
somit Chancen der Zusammenarbeit, mit denen sie größenbedingte Nachteile ausgleichen können.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wählte 17 Forschungs- und Entwicklungsprojekte für die
Förderung zum Thema aus. Hierfür stellt das Ministerium in den kommenden Jahren insgesamt 15 Millionen Euro zur
Verfügung.
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